Herzlich Willkommen auf der Homepage des Angelsportvereins Schwackenreuter Seen e.V.

Aktuelles aus dem Verein:
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Ein Tag zu Gast beim Schützenverein Zoznegg
Auf Anregung von Helmut lud uns der Schützenverein Zoznegg am vergangenen Samstag zum Kleinkaliberschießen ein. Da das Event leider erst etwas kurzfristig zustande kam sind nur etwa 20 Mitglieder unseres Vereins dieser Einladung gefolgt. Der Tag begann mit einer ausführlichen Vorstellung der verschiedenen Kleinkaliberwaffen sowie einer gründlichen Sicherheitseinweisung durch die erfahrenen Schützen vor Ort. Anschließend konnten wir an mehreren Ständen auf Zielscheiben und andere Ziele schießen und dabei unterschiedliche Kleinkalibergewehre ausprobieren. Für Interessierte gab es zusätzlich einen Stand mit größeren Kalibern, an dem auch diese getestet werden konnten.
Der Schützenverein Zoznegg war – wie wir es seit Jahren kennen – ein perfekter Gastgeber. Mit leckerem Kassler und mehr als ausreichend Getränken wurden wir bestens versorgt. Von 14 Uhr bis 20 Uhr saßen wir gemütlich beisammen, führten viele angeregte Gespräche und hatten gemeinsam eine Menge Spaß.
Im Laufe des Abends waren sich beide Vereine einig: Dieses Event braucht eine Wiederholung. Darüber hinaus entstand die Idee, den Schützenverein im kommenden Jahr zu einem Casting-Wettbewerb einzuladen – einem Zielwurf-Event mit der Angel, bei dem Geschicklichkeit und Präzision gefragt sind. Die ersten Interessenten dafür haben sich bereits gefunden. Wir nehmen den Gedanken auf und arbeiten an der Umsetzung.
Am Ende war es wieder ein rundum gelungener Tag, der die Verbindung zwischen unseren Vereinen weiter gestärkt hat.
Arbeitseinsatz und Nachtangeln
Ein Arbeitseinsatz stand vor dem kommenden Großereignis. Bei reger Beteiligung wurden an vier Angelplätzen große Einsätze geleistet und die Plätze ordentlich in die Reihe gebracht. Den Seen sieht man die anhaltende Hitze deutlich an. Zwar ist der Wasserstand dank der Grundwasserbespeisung noch einigermaßen stabil, doch die vielen Teppiche aus Wasserpflanzen zeigen, wie sehr das Ökosystem unter den Temperaturen leidet. Auch die Fische kämpfen sicher mit Sauerstoffknappheit, wobei bisher zum Glück keine toten Fische gemeldet wurden. Nach dem Arbeitseinsatz war der Platz für das anstehende Nachtangeln vorbereitet, sodass wir am darauffolgenden Samstag direkt loslegen konnten.
Die Zelte standen wie immer in kürzester Zeit und mit großer Routine. Da schon vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn genügend Angelkollegen vor Ort waren, war der Aufbau zur vereinbarten Zeit fast vollständig erledigt. Der Abend begann gemütlich, und es fiel erneut auf, dass deutlich mehr Angler dieses Event wirklich zum Angeln nutzen wollten. Rund 30 Mitglieder verteilten sich zunächst auf die Angelplätze und kamen erst zurück, als sich der Duft des Essens über dem Platz ausbreitete.
Wie jedes Jahr hatten wir uns wieder etwas Neues überlegt. Diesmal gab es ein Wurstsalatbuffet mit frisch am Grill zubereiteten Bratkartoffeln. Auch hier war die große Hitze der Hintergedanke. Der von Thorsten hervorragend angemachte Wurstsalat mit Käse- und Schwarzwurstbeilage sowie die würzigen Bratkartoffeln und zahlreiche mitgebrachte Salate kamen allgemein sehr gut an. Am Ende konnte man die Reste der riesigen Menge in eine einzige Schüssel packen. Es war so lecker, dass es leider nicht mehr für den Mitternachtsschmaus gereicht hat. Aber für diesen Zweck hatte unser Andy einen riesigen Kochtopf mit Fischsuppe zubereitet. So konnten die ohnehin alle satten Angler sich über den Abend mit der Suppe versorgen. Gefangen wurden einige Aale und zwei stattliche Rotfedern, die aber wieder im See schwimmen durften.
Mit zunehmender Dunkelheit wurden die Temperaturen angenehmer, und die Stimmung rund ums Zelt immer größer. Die übliche Kartenrunde lief in vollen Zügen, während sich der Rest in bunt gemischten und ständig wechselnden Gruppen rund ums Zelt verteilte. Gegen Mitternacht wurde es ruhiger, und einige Angler suchten ihre Autos, Zelte oder Liegen auf, um zu schlafen. Ein harter Kern blieb, bis der Morgen schon wieder dämmerte. Aus unerklärlichen Gründen wurde vergessen, den Kühlschrank abzuschalten, was uns den Strom für den morgendlichen Kaffee kostete. Doch auch ohne Kaffee kämpften sich drei müde Krieger an den Grill und verwandelten dort 90 Eier und einige Päckchen Speck in leckere Rühreier. Wer noch nie so viele Eier aufgeschlagen hat, darf das gerne nächstes Jahr übernehmen. 😊
Die Eier mit frischem Brot gaben uns wieder Kraft. Nach und nach krochen alle aus ihren Nestern, und nach dem Frühstück ging es mit mehr oder weniger Elan daran, den Festplatz wieder abzubauen und alles auf die Anhänger zu verstauen. Danach wurden die Reihen schnell lichter, und ich glaube, alle, die am See übernachtet hatten, freuten sich auf Zuhause. Aber das Tageswerk war wie üblich damit nicht für alle erledigt. Einige Leidtragende kümmerten sich um die restlichen Arbeiten, die von den meisten so gerne übersehen werden: Ausrüstung verstauen, Grill schrubben, Schüsseln und Töpfe putzen, Müll abfahren und entsorgen, Getränke zurückgeben, Rechnungen bezahlen, Berichte schreiben. Ganz besonders müssen hierbei die armen Helfer hervorgehoben werden, die den Fischsuppentopf am Morgen versorgen mussten. Ich fühlte mich kurz an die Surströmming-Aktion von vor zwei Jahren erinnert. Wir haben den Nordlichtern auf jeden Fall damit die Stirn geboten. Danke, Andy, dafür nochmal.
Aber Spaß beiseite. Ein ganz besonderer Dank an die fleißigen Bienchen, die auch nach dem Fest noch für den Verein alles geben. Natürlich geht auch an alle Gäste und Helfer, die den Abend wieder zu einem Highlight werden ließen, ein herzliches Dankeschön.
Nun stehen in dieser Saison neben mindestens zwei Arbeitseinsätzen noch das Hegefischen an. Wir dürfen gespannt sein, was unser Vorstand diesmal für das Fest austüfteln wird.
Bis dahin allen ein dickes Petri Heil
Fischerfest am 1. Mai
Bereits am Samstag vor dem 1. Mai gingen die Vorbereitungen los. Wie gewohnt waren zahlreiche Mitglieder beim Arbeitseinsatz vor Ort und haben den Festplatz hergerichtet. Selbst unser Rollstuhlfahrer Peter war mit einem an seinem E-Rollstuhl befestigten Anhänger fleißig unterwegs und hat eindrucksvoll gezeigt, dass Engagement keine Frage der Mobilität ist. Schon in diesen Momenten lag eine besondere Stimmung in der Luft, dieses Gefühl von gemeinsamer Vorfreude, welches man nur schwer beschreiben kann, aber jeder spürte: Das wird ein richtig großes Fest. Am Vortag wurden die Zelte aufgebaut, Lebensmittel eingekauft, die frischen Fische versorgt und die Salate vorbereitet. Unmengen an frischem und gefrorenem Essen standen bereit, was einen logistischen Aufwand bedeutet, der von vielen kaum wahrgenommen wird. Die Erfahrung der Vorstandsmitglieder und besonders die Aufzeichnungen früherer Feste unseres ehemaligen Kassiers Thomas waren dabei Gold wert. Sein vorbildlicher Einsatz hat uns auch in diesem Jahr wieder enorm geholfen. Danke dafür Thomas!
Dann kam der große (und sehr frühe Morgen) des Festtages. Strahlendes Wetter, wie es sich jeder Verein nur wünschen kann. Petrus ist eben nicht nur der Patron der Fischer, sondern auch der des Wetters. Schon kurz nach Beginn strömten die Besucher in über den Tag verteilt gut vierstelliger Zahl auf unser Gelände. Unser Festzelt und die vielen Biergarnituren im Freien waren von 11 bis 16 Uhr durchgehend voll besetzt. Es war ein Bild, das einem als Vereinsmitglied das Herz aufgehen lässt. Dank verbesserter Organisation mit zusätzlichen Kassen und einem weiteren Küchenzelt blieben die endlosen Schlangen der vergangenen Jahre aus. Auch das gleichbleibende Wetter sorgte für einen stetigen Zu- und Abstrom, sodass der Ablauf über den ganzen Tag hinweg reibungslos funktionierte. Die leckeren Forellenfilets waren aufgrund der großen Begehrtheit bereits gegen halb eins ausverkauft, wurden aber nahtlos durch die eigentlich hochwertigeren Kretzerfilets ersetzt. Das letzte Essen ging um 15.30 Uhr über die Theke, doch Getränke sowie Kaffee und Kuchen sorgten noch lange danach für gute Laune und beste Versorgung.
Dieses Fest hat einen neuen Maßstab gesetzt, der in den kommenden Jahren schwer zu toppen sein wird. Man konnte es den Menschen ansehen: Zufriedene Gesichter, entspannte Gespräche, dieses besondere Gefühl, Teil eines richtig gelungenen Tages zu sein. Sowohl wir als Verein als auch unsere Gäste waren hochzufrieden. Gegen 18 Uhr liefen die Abbauarbeiten bereits auf Hochtouren. Die Zelte wurden abgebaut und verstaut, die Biergarnituren abgeräumt und mit Hilfe von schwerem Gerät wieder auf den LKW unseres zuverlässigen Getränkelieferanten Daniel geladen. Innerhalb von zwei Stunden verwandelten viele fleißige Hände den Festplatz wieder in unser gewohntes Naturparadies. Zum Abschluss wurden noch einige Feierabendbiere vernichtet, wie es sich gehört. Doch auch an den folgenden Tagen war die Arbeit für einige wenige unermüdliche Helfer nicht vorbei. Ausrüstung verstauen, Grill und Fritteusen reinigen, Müll entsorgen – der Aufwand hinter so einem Fest ist für Außenstehende kaum zu erahnen.
Daher ein ganz großes Dankeschön an alle, die zu diesem großartigen Fest beigetragen haben. Es hat ohne Zweifel bei uns und unseren Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und uns gezeigt, was wir gemeinsam leisten können.
Anfischen 2026
Das Anfischen 2026 markierte, wie jedes Jahr den offiziellen Auftakt unserer Angelsaison – und was für einen Start wir diesmal hingelegt haben. Rund 70 Anglerinnen und Angler, sowie Freunde und Gönner hatten sich am 9er See eingefunden, um endlich wieder das zu tun, was wir alle am liebsten machen: die Rute schwingen, ein bisschen fachsimpeln und natürlich schauen, wer den ersten Fisch des Jahres überlisten kann.
Unser Vorstand Thorsten begrüßte alle Anwesenden gewohnt herzlich, erklärte die Vorgaben für den Angeltag und gab die Pausenzeiten durch. Und auch dieses Mal richtete er auch ernste Worte an die Anwesenden. Kescher ist absolute Pflicht, waidgerechtes Angeln, kein Spinfischen und jeder nur eine Rute. Danach ging es ohne große Verzögerung los. Die Angler verteilten sich frohend Mutes auf ihre zugelosten Plätze und versuchten von dort aus ihr Glück. Wie immer musste die Jugend nicht an der Verlosung der Angelplätze teilnehmen, sondern durfte direkt an den erfahrungsgemäß fängigsten Abschnitt des Sees – ein Vorteil, der der Jugend vorbehalten bleibt. Aber tatsächlich: Auch an anderen Stellen wurden Fische gefangen, sodass wir bereits zur ersten Pause beachtliche Fänge verzeichnen konnten. Einige hatten zu diesem Zeitpunkt ihre fangfreien Fische schon voll.
Für das leibliche Wohl war wie immer mit Essen und Trinken bestens gesorgt. Und da wir uns am Karfreitag natürlich standesgemäß verhalten wollten, gab es selbstverständlich Fisch. Rotbarsch und Seelachsfilet machten alle jungen und alten Angler satt und zufrieden. Und wer beim Wort „Rotbarsch“ einmal die Buchstaben ba durch wu ersetzt, der kommt ziemlich schnell darauf, aus welcher Familie unser Rotbarsch an diesem Tag tatsächlich stammte. Geschmacklich hat es jedenfalls niemand bereut.
Ein weiteres Highlight im Vergleich zum letzten Jahr war eindeutig das Wetter. Es hätte kaum besser sein können. Nur am „Rentnerplatz“ wehte ein Lüftchen, das aber eher für Gesprächsstoff als für Ärger sorgte. Unter dem Pavillon, der eigentlich für die Angelkartenausgabe gedacht war, entwickelte sich eine muntere Kartenrunde – fast schon ein bisschen wie beim Nachtangeln. Genau diese Mischung aus Angeln, Gemeinschaft und kleinen Traditionen macht unsere Veranstaltungen so besonders.
Gegen 16:00 Uhr lichteten sich die Reihen, und am Ende waren nur noch ein paar hartnäckige Angler am Start. In gewohnter Zusammenarbeit wurden die Grills vorgereinigt, das Zelt abgebaut und die Biergarnituren auf den Anhänger geladen und gesichert. Viele Hände, schnelles Ende – und so wurde der „Festplatz“ innerhalb weniger Minuten wieder zu der idyllischen Ruhe am 9er See, die wir alle so lieben.
Das ist Vereinsleben. Das macht Spaß. Und darum ein großes Dankeschön an alle fleißigen Ameisen, die im Vorfeld alles vorbereitet und im Nachgang wieder aufgeräumt haben.
Jetzt steht unser größtes Jahresevent an: das 1. Maifest. Die Vorbereitungen laufen bereits und werden in den kommenden Wochen auf Hochtouren kommen. Und wenn uns unser Patron Petrus am 1. Mai erneut mit gutem Wetter beschenkt, dann dürfen wir uns auf ein richtig schönes Fest freuen. Der Countdown läuft – auf unserer Internetseite könnt ihr die verbleibende Zeit verfolgen.
Vielen Dank euch allen für diesen wunderschönen Tag!
Ach ja, übrigens… neue Nachbarn haben wir auch! In der nachfolgenden Diashow könnt ihr sie auf dem letzten Bild bewundern.
Jahreshauptversammlung 2026
Die Jahreshauptversammlung 2026 fand in diesem Jahr im Schützenhaus Zoznegg statt – und wie so oft zeigte sich trotz vieler krankheitsbedingter Absagen schon beim Betreten des Saals, dass unser Verein lebt. Rund 40 Mitglieder und etwa 10 Gäste hatten sich eingefunden, darunter zwei besondere Besucher: Karl Mohr, Gemeinderatsmitglied und an diesem Abend Wahlleiter, sowie Edgar Speck, Ortsvorsteher von Mühlingen. Beide begleiteten uns durch den offiziellen Teil und sorgten für einen würdigen Rahmen.
Nach der Begrüßung berichtete unser Vorstand Thorsten kurz und knackig über die wichtigsten Neuigkeiten von offizieller Seite. Schriftführer Helmut ließ anschließend das vergangene Jahr Revue passieren und brachte wie immer die richtige Mischung aus Information und Unterhaltung mit. Dann folgte der Auftritt unseres Gewässerwarts Nenad – zum letzten Mal in dieser Funktion. In guter alter Nenad-Manier las er die ihm freundlicherweise zur Verfügung gestellten Fang-Daten vor, denn eigene hatte er, wer hätte es gedacht, leider nicht dabei. Aber genauso kennen wir ihn, und in seiner charmanten und lustigen Art, hat er sich bei den Mitgliedern für seine aktiven Jahre bedankt.
Auch unser Kassier Thomas präsentierte zum letzten Mal seinen Kassenbericht, bevor Jugendleiter Fritz ebenfalls seinen letzten offiziellen Bericht über die Jugendveranstaltungen vortrug. Alle scheidenden Vorstandsmitglieder nutzten die Gelegenheit, sich herzlich bei den Mitgliedern für die vielen Jahre Unterstützung, Vertrauen und gemeinsame Arbeit zu bedanken. Bei bis zu 17 Jahren Ehrenamt kamen da einige Emotionen zusammen.
Dann wurde es ernst – Neuwahlen standen an. Unter der Leitung von Karl Mohr ging es aber zügig und harmonisch voran. Jonathan wurde als Nachfolger von Thomas zum neuen Kassier gewählt. Bei den Gewässerwarten rückte der bisherige zweite Gewässerwart Pepe zum ersten auf, und David wurde per Wahl zum neuen zweiten Gewässerwart ernannt. Ähnlich lief es bei der Jugend: Der bisherige zweite Jugendwart Hubert wurde durch Beschluss der Versammlung zum ersten Jugendwart, und seinen Platz nimmt künftig Yasmin ein – das erste weibliche Vorstandsmitglied in der Geschichte unseres Vereins. Ein schöner und wichtiger Schritt.
Bis auf eine Enthaltung bei der Wahl zum zweiten Vorstand wurden alle alten und neuen Vorstände einstimmig gewählt – ein deutliches Zeichen für Vertrauen und Zusammenhalt.
Im Anschluss überreichte Vorstand Thorsten den scheidenden Vorstandsmitgliedern jeweils einen prall gefüllten Geschenkkorb und bedankte sich für die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit. Danach ging der Abend in den gemütlichen Teil über. Wie üblich bildeten sich kleine, immer wieder wechselnde Gesprächsgruppen, und das eine oder andere Getränk fand seinen Weg über die Theke. Schließlich hatten wir drei neue Köpfe im Vorstand – und die mussten selbstverständlich ihren Einstand geben. Gegen Mitternacht lichteten sich die Reihen, und einer der frisch Gewählten gönnte sich ein kleines Nickerchen auf dem Barhocker. Auch das gehört irgendwie dazu.
Unsere Gastgeber des Schützenvereins Zoznegg waren trotz krankheitsbedingter Ausfälle wieder einmal großartig. Bauernwürstchen mit Brot, kühle Getränke und ein durchgehend freundlicher Service – dafür an dieser Stelle ein sehr herzliches Dankeschön.
Jetzt richten wir den Blick nach vorne: In wenigen Wochen steht das Anfischen an und eröffnet die neue Saison an den Seen. Die Vorfreude steigt – und nach diesem gelungenen Abend kann das Jahr eigentlich nur gut werden.
Erster Arbeitseinsatz des Jahres – ein Auftakt nach Maß
Kaum hat das neue Jahr richtig Fahrt aufgenommen, standen wir auch schon wieder gemeinsam am See – zum ersten Arbeitseinsatz 2026. Und wie so oft zeigte sich schon nach wenigen Minuten: Wenn unser Verein zusammenkommt, dann geht was vorwärts.
Mit rund 15–20 Angelkollegen waren wir richtig gut aufgestellt. Die Aufgabenliste war lang, aber die Motivation noch länger. Die Angelplätze wurden freigeschnitten, vom Biber über den Winter umgelegte Bäume entfernt und ein morscher Baum aus Sicherheitsgründen gefällt. Das Holz wurde natürlich nicht einfach nur auf einen Haufen geworfen – nein, wir haben daraus gleich ordentliche Totholzbündel angefertigt und im See versenkt. Ein kleiner Beitrag für mehr Struktur und Lebensraum unter Wasser, der unseren Fischen in den kommenden Jahren zugutekommen wird. Die Inspiration hierfür kommt von dem Forschungsprojekt „Baggersee“ der Universität Leibzig in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Angelverband. Unter den Links habe ich euch ein interessantes Video bereitgestellt. Gerne mal reinschauen.
Auch unser noch amtierender Gewässerwart Nenad war mit Eifer dabei. Beim Arbeiten nicht ganz so schnell wie beim Schwätzen, aber genauso kennen und mögen wir ihn. Auf jeden Fall war er bei seinem letzten offiziellen Arbeitseinsatz als Verantwortlicher noch einmal voll dabei war.
Für die nötige Energie sorgte wie immer eine solide Grundversorgung: Wienerle und Landjäger im Brot, sowie die üblichen Getränke. Einfach, aber gut – und vor allem genau das Richtige, wenn man mit Motorsäge, Astschere und Schubkarre unterwegs ist.
Der Vormittag verging wie im Flug, und als wir schließlich zusammenstanden und auf die erledigten Arbeiten blickten, war klar: Das war ein richtig starker Start ins Jahr. So macht Vereinsarbeit Spaß.
Jetzt richten wir den Blick auf das nächste große Ereignis: unsere Hauptversammlung. Die Vorfreude ist groß – und nach diesem gelungenen Auftakt dürfen wir zuversichtlich sein, dass auch 2026 wieder ein gutes Jahr für unseren Verein wird.
Hallo hier bin ich
Hallo liebe Mitglieder und Freunde des Angelsportvereins Schwackenreuter Seen e.V.!
Ich bin direkt aus euerm Vereinswappen geklettert – mit ASV-Hut, rotem Shirt, blauer Latzhose und einem dicken Anglergrinsen im Gesicht! 🎣
Ich liebe das Angeln, die Natur und natürlich unseren Verein. Ab sofort bin ich öfter auf unserer Homepage unterwegs – mal beim Fischen, mal beim Feiern, mal einfach nur zum Spaß. Ich bringe ein bisschen Humor, gute Laune und Vereinsgeist mit, damit ihr euch beim Surfen auf unserer Seite gleich wie am See fühlt.
Also haltet die Augen offen – ich bin überall dort, wo’s ums Angeln, Gemeinschaft und ein Lächeln geht!
Petri Heil und bis bald!
Weihnachtsfeier
Die diesjährige Weihnachtsfeier unseres ASV war erneut ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie lebendig und herzlich unser Vereinsleben ist. Knapp über 60 Mitglieder und Freunde fanden den Weg in den Schopf der Zimmerer Gilde in Zoznegg – ein Veranstaltungsort, der bis auf den letzten Platz gefüllt war und eine gemütliche, familiäre Atmosphäre bot.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Essen kam bei allen gut an, auch wenn die Schnitzel nicht mehr ganz heiß waren – geschmeckt hat es trotzdem. Gelacht wurde den ganzen Abend über, und die Stimmung war wie jedes Jahr hervorragend. Man merkte deutlich, wie sehr sich alle auf dieses gemeinsame Beisammensein gefreut hatten.
Der unbestrittene Höhepunkt des Abends war die Tombola. Es gab zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen, die für viel Spannung und Begeisterung sorgten. Besonders hervorzuheben sind die handgravierten Stein- und Holzplatten, die Bernd in liebevoller Handarbeit selbst angefertigt und großzügig gestiftet hat. Ein riesiges Dankeschön an ihn für dieses außergewöhnliche Engagement.
Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Angelladen Bogi, der ebenfalls tolle Preise zur Verfügung stellte und damit maßgeblich zum Erfolg der Tombola beitrug.
Ein weiterer Dank gilt der Zimmerer Gilde, die nicht nur ihren Schopf zur Verfügung stellte, sondern auch fünf hilfsbereite Mitglieder abstellte. Sie sorgten den ganzen Abend über dafür, dass niemand durstig blieb und sich alle rundum wohlfühlen konnten.
Auch ein Highlight war der große Fernseher, auf dem den ganzen Abend über Bilder aus 25 Jahren Vereinsgeschichte gezeigt wurden. Viele Erinnerungen wurden wach, und man sah zahlreiche strahlende Gesichter, die in alten Momenten schwelgten.
Alles in allem war es wieder ein wunderschönes Fest, das uns einmal mehr gezeigt hat, wie stark unser Zusammenhalt ist. Jetzt richten wir den Blick nach vorne und freuen uns schon auf das Anfischen am Karfreitag – der nächste gemeinsame Höhepunkt steht also bereits in den Startlöchern.

Hegefischen
Die letzte Veranstaltung des Vereins in diesem Jahr fand am Tag Der Deutschen Einheit statt. Bei gutem Wetter versammelten sich gut 20-25 Anglerinnen und Angler am 9er See. Auffällig erscheint mir, dass bei diesen offiziellen Angelveranstaltungen vermehrt wirklich auch geangelt wird. Umso erstaunlicher war, dass der einzige echte Fang an diesem Tag ein dicker Krebs war. Es wurde zwar im Anschluss noch ein Anglerkollege in den Kescher gebracht, allerdings hatte dieser vorher nicht an einem Haken angebissen, was den Fang ungültig macht (siehe Bild).
Wie immer gab es reichlich Essen und Trinken und kein Angler musste hungrig oder durstig nach Hause gehen, fahren oder sich fahren lassen. Die Runden waren wieder bunt gemischt und auch das Wetter spielte mit, was ja dieses Jahr bei den wenigsten Veranstaltungsterminen der Fall war. Gegen 16:00 Uhr wurden die Reihen lichter und der offizielle Teil war beendet.
Jetzt geht es in die letzten Tage bis zur ruhigen Winterzeit. Zwar findet unsere Weihnachtsfeier Ende November statt, aber unserem Hobby dürfen wir zumindest an unseren geliebten Seen nicht mehr ausüben. Bis dahin werden die Fische allerdings nochmal ausgiebig beangelt. So manch einer bereinigt seine jungfräuliche Angelkarte erst im Herbst, wenn der Hecht nochmal Gas gibt.
Im neuen Jahr geht es dann wieder Anfang März mit unserer Hauptversammlung statt, bei der wieder Neuwahlen anstehen. Bis dahin ist aber noch viel Zeit, von daher nutzt diese, habt Spaß und bleibt gesund.
Fledermauskästen an den Schwackenreuter Seen
Dieser Bericht wurde freundlicherweise verfasst und zur Verfügung gestellt von C.Giebler
Ein Projekt des Angelsportvereins Schwackenreuter Seen und der Weiherbachschule Mühlingen.
In Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein Schwackenreuter Seen hat eine Schülergruppe aus dem Fach NWT Klasse 9 der Weierbachschule Zoznegg 21 Fledermauskästen am See 9 aufgehängt. Die Kästen hatte die Klasse mit ihrer Lehrerin Natalie Kempter über den Winter gebaut.
Die Idee zum Bau der Kästen war in einer Generalversammlung des Angelsportvereins entstanden: Warum nicht auch Fledermauskästen bauen und aufhängen, wie es der Verein schon seit vielen Jahren mit dem Bau von Nistkästen für Vögel tat? In Kooperation mit der Weiherbachschule solle diese Idee umgesetzt werden, die Kosten für das Material würde die Gemeinde Mühlingen übernehmen, signalisierte der anwesende Vertreter der Gemeinde.
Ende Mai war es dann soweit. Mit Lehrerin Natalie Kempter sowie Fritz Möll und Michael Heßler vom Angelsportverein hängten die Schülerinnen und Schüler die Kästen am See Nr. 9 auf. Die Verantwortlichen freuten sich, wie motiviert, interessiert und fleißig die Jugendlichen mitarbeiteten. Dieser gelungene Einsatz wurden mit einem gemütlichen Beisammensein bei Getränken und Verpflegung beschlossen. Aufgrund der positiven Erfahrungen während des Projekts wurde eine weitere Zusammenarbeit ins Auge gefasst.
INFO:
Die Sommerquartiere der Waldfledermäuse, in die sie sich tagsüber zurückziehen können und auch ihren Nachwuchs großziehen, sind verlassene Spechthöhlen sowie Hohlräume und Spalten in morschen Bäumen. Doch diese sind rar. Die Fledermauskästen sollen den nachtaktiven Tieren Wohnraum bieten.
zum Bild:
Sie freuen sich über das gelungene Projekt: (von links) Fritz Möll, Michael Heßler, Natalie Kempter, Aliya Schöll, Felix Muffler, Tim Rokweiler, Liam Pfeiffer, Marwin Stoll und Noah Klotz.
Bis zum Saisonende
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