Kaum hat das neue Jahr richtig Fahrt aufgenommen, standen wir auch schon wieder gemeinsam am See – zum ersten Arbeitseinsatz 2026. Und wie so oft zeigte sich schon nach wenigen Minuten: Wenn unser Verein zusammenkommt, dann geht was vorwärts.

Mit rund 15–20 Angelkollegen waren wir richtig gut aufgestellt. Die Aufgabenliste war lang, aber die Motivation noch länger. Die Angelplätze wurden freigeschnitten, vom Biber über den Winter umgelegte Bäume entfernt und ein morscher Baum aus Sicherheitsgründen gefällt. Das Holz wurde natürlich nicht einfach nur auf einen Haufen geworfen – nein, wir haben daraus gleich ordentliche Totholzbündel angefertigt und im See versenkt. Ein kleiner Beitrag für mehr Struktur und Lebensraum unter Wasser, der unseren Fischen in den kommenden Jahren zugutekommen wird. Die Inspiration hierfür kommt von dem Forschungsprojekt „Baggersee“ der Universität Leibzig in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Angelverband. Unter den Links habe ich euch ein interessantes Video bereitgestellt. Gerne mal reinschauen.

Auch unser noch amtierender Gewässerwart Nenad war mit Eifer dabei. Beim Arbeiten nicht ganz so schnell wie beim Schwätzen, aber genauso kennen und mögen wir ihn. Auf jeden Fall war er bei seinem letzten offiziellen Arbeitseinsatz als Verantwortlicher noch einmal voll dabei war.

Für die nötige Energie sorgte wie immer eine solide Grundversorgung: Wienerle und Landjäger im Brot, sowie die üblichen Getränke. Einfach, aber gut – und vor allem genau das Richtige, wenn man mit Motorsäge, Astschere und Schubkarre unterwegs ist.

Der Vormittag verging wie im Flug, und als wir schließlich zusammenstanden und auf die erledigten Arbeiten blickten, war klar: Das war ein richtig starker Start ins Jahr. So macht Vereinsarbeit Spaß.

Jetzt richten wir den Blick auf das nächste große Ereignis: unsere Hauptversammlung. Die Vorfreude ist groß – und nach diesem gelungenen Auftakt dürfen wir zuversichtlich sein, dass auch 2026 wieder ein gutes Jahr für unseren Verein wird.