Bereits am Samstag vor dem 1. Mai gingen die Vorbereitungen los. Wie gewohnt waren zahlreiche Mitglieder beim Arbeitseinsatz vor Ort und haben den Festplatz hergerichtet. Selbst unser Rollstuhlfahrer Peter war mit einem an seinem E-Rollstuhl befestigten Anhänger fleißig unterwegs und hat eindrucksvoll gezeigt, dass Engagement keine Frage der Mobilität ist. Schon in diesen Momenten lag eine besondere Stimmung in der Luft, dieses Gefühl von gemeinsamer Vorfreude, welches man nur schwer beschreiben kann, aber jeder spürte: Das wird ein richtig großes Fest. Am Vortag wurden die Zelte aufgebaut, Lebensmittel eingekauft, die frischen Fische versorgt und die Salate vorbereitet. Unmengen an frischem und gefrorenem Essen standen bereit, was einen logistischen Aufwand bedeutet, der von vielen kaum wahrgenommen wird. Die Erfahrung der Vorstandsmitglieder und besonders die Aufzeichnungen früherer Feste unseres ehemaligen Kassiers Thomas waren dabei Gold wert. Sein vorbildlicher Einsatz hat uns auch in diesem Jahr wieder enorm geholfen. Danke dafür Thomas!
Dann kam der große (und sehr frühe Morgen) des Festtages. Strahlendes Wetter, wie es sich jeder Verein nur wünschen kann. Petrus ist eben nicht nur der Patron der Fischer, sondern auch der des Wetters. Schon kurz nach Beginn strömten die Besucher in über den Tag verteilt gut vierstelliger Zahl auf unser Gelände. Unser Festzelt und die vielen Biergarnituren im Freien waren von 11 bis 16 Uhr durchgehend voll besetzt. Es war ein Bild, das einem als Vereinsmitglied das Herz aufgehen lässt. Dank verbesserter Organisation mit zusätzlichen Kassen und einem weiteren Küchenzelt blieben die endlosen Schlangen der vergangenen Jahre aus. Auch das gleichbleibende Wetter sorgte für einen stetigen Zu- und Abstrom, sodass der Ablauf über den ganzen Tag hinweg reibungslos funktionierte. Die leckeren Forellenfilets waren aufgrund der großen Begehrtheit bereits gegen halb eins ausverkauft, wurden aber nahtlos durch die eigentlich hochwertigeren Kretzerfilets ersetzt. Das letzte Essen ging um 15.30 Uhr über die Theke, doch Getränke sowie Kaffee und Kuchen sorgten noch lange danach für gute Laune und beste Versorgung.
Dieses Fest hat einen neuen Maßstab gesetzt, der in den kommenden Jahren schwer zu toppen sein wird. Man konnte es den Menschen ansehen: Zufriedene Gesichter, entspannte Gespräche, dieses besondere Gefühl, Teil eines richtig gelungenen Tages zu sein. Sowohl wir als Verein als auch unsere Gäste waren hochzufrieden. Gegen 18 Uhr liefen die Abbauarbeiten bereits auf Hochtouren. Die Zelte wurden abgebaut und verstaut, die Biergarnituren abgeräumt und mit Hilfe von schwerem Gerät wieder auf den LKW unseres zuverlässigen Getränkelieferanten Daniel geladen. Innerhalb von zwei Stunden verwandelten viele fleißige Hände den Festplatz wieder in unser gewohntes Naturparadies. Zum Abschluss wurden noch einige Feierabendbiere vernichtet, wie es sich gehört. Doch auch an den folgenden Tagen war die Arbeit für einige wenige unermüdliche Helfer nicht vorbei. Ausrüstung verstauen, Grill und Fritteusen reinigen, Müll entsorgen – der Aufwand hinter so einem Fest ist für Außenstehende kaum zu erahnen.
Daher ein ganz großes Dankeschön an alle, die zu diesem großartigen Fest beigetragen haben. Es hat ohne Zweifel bei uns und unseren Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und uns gezeigt, was wir gemeinsam leisten können.