Von der Unteren Naturschutzbehörde waren – wie auch in den vergangenen Jahren – Mäharbeiten an unseren Seen beauftragt. Mit sechs fleißigen Helfern, dem Boot von Fritz und drei Stunden konzentrierter Arbeit waren die drei Inseln am Ende wieder so gepflegt, als kämen sie frisch vom Friseur.

Ziel dieser Maßnahme ist die Rückdrängung der Kanadischen Goldstaude, die sich als nicht einheimische Art invasiv an unseren Seen ausbreitet. Auch die Beweidung der Dämme wurde ursprünglich aus diesem Grund eingeführt – was uns inzwischen ziemlich große, aber durchweg freundliche neue Nachbarn beschert hat. Die Hochlandrinder sind uns Anglern jedenfalls tausendmal lieber als die lärmenden Ziegen und Schafe mit ihren noch lauteren Hunden.

Ob die Maßnahmen wirklich greifen, wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Bei den Rindern steht die Goldrute jedenfalls nicht besonders hoch im Kurs. Und da auf der gegenüberliegenden Seite der Seen nicht gemäht wird, ist eine dauerhafte Ausbreitung wohl weiterhin gegeben.

Wir werden sehen – vielleicht verrät es uns ja irgendwann ein Kiebitz. 😉